Tiergeschichten

 

Hallo, ich bin Lea und seit Anfang März 2018 bei meinem Frauchen im Burgenland. Ich komme aus einem ungarischen Stadtzwinger (davor Straßenhund). Dort habe ich leider nicht viel Gutes erlebt. Ich wurde geschlagen, zur Zucht missbraucht und auch immer wieder angeschrien und getreten. Als ich in meinem neuen Zuhause angekommen bin, war ich freudig, doch sehr unsicher, alles war neu für mich. Ich fürchtete mich vor länglichen Gegenständen, Klatschgeräuschen, schnellen Bewegungen, Männern, Kleinkindern, Autos, Zügen, Fliesen, Wasser, anderen Hunden uvm. Frauchen hat gesagt, ich stinke fürchterlich, aber als sie mich baden wollte, bekam ich Panik und musste ein Lacki machen. Das passiert mir leider, wenn ich Angst habe. Inzwischen bin ich aber schon viel mutiger, wurm- und flohfrei, hab schon etwas zugenommen und werde immer selbstbewusster. Autofahren macht jetzt sogar Spaß! Ich habe neue Freunde – auf zwei und vier Beinen. Ich spiele gerne mit Bällen, Seilen und anderen Hunden. Tierarztbesuche, konsequente Erziehung, Geduld, Bemühen, gestreichelt werden und viele energetische Behandlungen haben mir dabei sehr geholfen.

Mein Name ist Charly und mein Bruder heißt Flo. Die Namen haben wir uns selbst ausgesucht. Frauchen wollte ja, dass wir Sam und Frodo oder Thor und Loki heißen, aber das hätte uns nicht so gut gefallen. Wir sind seit Oktober 2017 bei ihr und genießen unser Leben. Da waren wir übrigens erst drei Monate alt (private Vermittlung). Ich würde sagen, dass ich von Anfang an brav und eher ruhig war. Ich hab wenig gespielt oder geschmust und war doch recht unsicher. Bei lauten Geräuschen oder wenn Besuch gekommen ist, hab ich mich lieber ganz schnell versteckt. Wir haben karmisch einiges aufgearbeitet und viele energetische Sitzungen gehabt. Dadurch konnte ich meine Ängste und Traumata überwinden. Inzwischen bin ich immer noch brav, nur manchmal hör ich nicht so gut, wenn ich vom Balkon reinkommen soll 😉 Ich liebe es zu jagen, zu spielen und lasse keine Schnur unbeachtet. Und ich bin jetzt ein richtiger Schmusekater! Frauchen nennt mich dann liebevoll “mein Plüschi” oder “gestiefelter Kater”. Ist ok für mich, Hauptsache sie streichelt mich.

Ich bin Flo. Ich bin tagtäglich auf Erkundungstour: in und auf Kästen, in Laden, auf Tischen, auf Vorhängen, dem Katzennetz am Balkon, auf dem Wäscheständer, in der Abwasch – überall, wo es grad lustig ist! Was ich besonders liebe sind Pflanzen. Leider haben wir davon nicht mehr so viele. Bei meinen Inspektionen sind sie runter gefallen und kaputt gegangen. Ich kann es nicht gewesen sein, denn ich bin doch so ein Zarterl, wie mein Fraudi gern sagt. Wenn es Futter gibt, muss ich gaaanz laut schreien und mein Frauchen mit raufspringen etwas antreiben. Sie darf mich auf keinen Fall übersehen oder überhören. Wenn es mir zu lange dauert, spring ich einfach rauf und bediene mich selbst. In der Nacht laufe ich gerne ganz schnell durch die Wohnung und springe rauf und runter. Außerdem macht es mir großen Spaß, das Katzenstreu aus der Kiste zu schaufeln. Das alles hat meinem Frauchen aber nicht so gut gefallen, also haben wir daran gearbeitet. Ich wurde erzogen und bekam sehr viele energetische Behandlungen – hat geholfen, denn jetzt findet sie, dass ich schon sehr brav bin und alles ist viel entspannter.

Ich heiße „Warum verfolgst du mich die ganze Zeit?“, aber mein Frauli hat mich kurz Forrest genannt. Ich komme aus Ungarn, wo ich eine nicht so lustige Kindheit verbrachte. Als ich dann zu meinem Frauli kam, hatte ich Angst vor meinem eigenen Schatten. Es hat ein wenig gedauert, bis ich gemerkt habe, dass ich meiner neuen Familie vertrauen kann, aber seitdem lasse ich meine „Mama“ nicht mehr aus den Augen. Carolin sagt, ich habe Trennungsängste, aber in Wahrheit braucht mein Frauli stets einen mutigen Beschützer und den liebsten Hund der Welt an ihrer Seite (und hinter und vor ihr), der ich mit viel Geduld und Traumaauflösungsarbeit eindeutig geworden bin.

Mittlerweile bin ich schon reifer – zumindest an Jahren – und meine Gelenke ärgern mich oft, aber Carolins Energiebehandlungen sind jedesmal wie ein Wellness-Kurzurlaub für mich und ich fühle mich danach jünger und fordere meine Umgebung sogar manchmal noch zum Spielen auf.

Lisa ist mein Name und ich lebe seit wenigen Monaten als Untermieterin bei meinem neuen Frauli. Ich bewohne mit meinem Freund Max ein eigenes Zimmer, eigentlich schon fast ein Apartment. Anfangs war ich nicht stubenrein, aber Carolin hat mir dann erklärt, dass das etwas ist, das meinem Frauli wichtig ist. Also hab ich es noch im Alter von eineinhalb Jahren recht rasch gelernt. Carolin musste meiner Besitzerin ausrichten, dass ich große, überdachte Katzenklos bevorzuge und wohin sie diese genau stellen sollte. Schließlich muss ich mich in meinem Zuhause wohl fühlen. Jetzt sind wir alle glücklich und mein Frauli setzt sich oft zu mir auf den Boden, um mit mir meiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen – schmusen.

Ich bin der lustige Max – immer fröhlich und zu Späßen aufgelegt. Naja, nicht immer, denn als ich zu meinem neuen Frauli gekommen bin, war ich nicht so richtig zugänglich. Meine vorige Besitzerin hat mich hergegeben und ich wollte mich nicht an mein Zuhause gewöhnen, weil ich Angst hatte, dass ich hier auch wieder weg muss. Carolin hat mir dann gesagt, dass das nicht der Fall sein wird und hat mit mir genau solche Situationen aus vergangenen Leben aufgelöst. Mittlerweile fühle ich mich wohl, knabber heiter an allem, was sich zwischen meine Zähne schiebt und meinem Frauli zuliebe lasse ich mich auch jetzt oft und lange streicheln.

Ich bin Nelly. Ich habe vor ein paar Monaten (September 2017) meinen Hundekörper verlassen und bin Carolin sehr dankbar für ihre Sterbebegleitung. Auf der Erde hatte ich eine wichtige Aufgabe – alle Menschen glücklich machen – und die hab ich sehr ernst genommen. Ich war immer fröhlich, verspielt und zu allen freundlich. Mir konnte man nicht böse sein – naja, mein Frauli war es manchmal, wenn ich auswärts gegessen hab, aber was hätte ich machen sollen, wenn ich doch immer einen so großen Hunger hatte? Aber ich hab dann meinen Dackelblick eingesetzt – dafür wurde er schließlich erfunden – und alles war wieder gut 🙂