Unsere Dackelhündin Nelly war 13 Jahre jung, als sie sehr plötzlich verstarb. Sie war immer unser Sonnenschein und hatte so viel Liebe zu geben. Keine Frage, war sie auch manchmal eine richtig schlimme Laus. Doch das machte sie nicht weniger liebenswert. Als sie gestorben ist, hat es sich angefühlt, als wäre ein großes Licht aus meinem Herzen einfach erloschen. Noch immer fehlt sie uns allen sehr. Wir sind diesbezüglich auch noch keine Meister des Loslassens. Doch wir versuchen es, weil wir wissen, dass es für sie und uns notwendig ist.

Sie selbst möchte hierzu auch etwas sagen: Mein Name ist Nelly, zumindest war er es mal. Ich bin schon verstorben und das ist auch gut so, denn das war mein Weg. Meine Familie hat mich sehr geliebt und das tut sie noch immer. Manchmal tut ihre Liebe weh, denn sie zieht mich an sie, immer dann, wenn sie nicht loslassen können. Das ist dann zwar keine Liebe, wie wir Tiere sie leben. Doch ihr Menschen nennt das so. Deswegen möchte ich hier und heute sagen, bitte lernt loszulassen. Es muss nicht gleich sein, sondern Schritt für Schritt. Bemüht euch darum und es wird euch immer mehr gelingen. Das ist so wichtig! Ihr habt keine Vorstellung davon, was es heißt gefangen zu sein, weil es der Mensch nicht schafft, sich richtig zu verabschieden und loszulassen. Ich weiß, dass das Thema sehr heikel und auch sehr schwierig ist. Doch es ist eines der wichtigsten Dinge im Leben, die Klarheit und Segen bringen kann. Mein Tipp für euch (uns es gibt sehr viele): Zündet eine Kerze an, lächelt und sagt „Ich lasse dich hiermit los – in Liebe und Dankbarkeit, dass es dich in meinem Leben gegeben hat!“ Und dann pustet die Kerze aus. Macht das am Anfang gerne täglich, wenn ihr soweit seid und dann immer wieder, wenn ihr in Traurigkeit an uns denkt. Wir Tiere werden euch dafür ehren und noch mehr lieben. Und auch euch wird es befreien – jeden Tag etwas mehr!

Wenn du Nelly kennenlernen und ihre Geschichte hören magst, dann schau dir gerne dieses YouTube-Video an: Die Geschichte eines Dackels